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DER NARR zeigt, als Karte der Zahl Null, das unsterbliche Selbst vor dem Anfang und nach dem Ende. Er ist der freie, unschuldige Geist, der die Welt durch Traum und Phantasie aus dem Nichts entstehen lässt. Das dionysische Prinzip der Selbstverwirklichung bringt Freiheit um den Preis der Zahlenlosigkeit. Deswegen wird diese Karte auch oft als 22., also nach der „Welt“ gereiht.
Im Erotischem Tarrot René Marcel Rivières trägt der Narr zwei Stäbe. Am weiblichen hängt seine geringe Habe, am männlichen, austreibenden, ein zerbrochener Spiegel – als Symbol des fehlenden Egos, das auch durch die Gesichtsmaske gezeigt wird.
Der Hund zu seinen Füßen ist jetzt wie ein Spielgefährte, früher war der Wolf eine Bedrohung.
Er steht für die harmonische Verbindung des einfachen menschlichen Geistes mit dem animalischen Instinkt.. Dem Narren baumelt das magische Pentakel in verspielter und respektloser Weise von seiner Mütze.
Er steht vor dem Himmel am drohenden Abgrund. Die Phantasie lässt von unten die nackte Frau in der Reinheit und Unschuld einer Blume wachsen, während er Blüten in realer Form auch im Gürtel trägt.
EROTISCHES ORAKEL
Das Empfinden kindlicher Zuneigung und das rückhaltlose Auskosten einfacher, körperlicher Lust.
Das Ausprobieren verschiedener Partner und sexueller Variationen ohne Festlegung.
Gezogen bedeutet diese Karte: Eine lockere, verspielte Beziehung aus sexueller Neugier, die viel Vergnügen bereiten kann.
Umgekehrte Bedeutung: Verzögerung, Unentschlossenheit.

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